Konzept für ein System, mit dem überschüssige, bereits aufgetaute Impfdosen an Menschen mit hohem Covid-19 Risiko vergeben werden können

Zur Zeit gibt es immer wieder Fälle, wo beim Impfen vor Ort (zB Altersheim) Impfdosen übrigbleiben.
Diese Impfdosen müssen schnell, am besten gleich vor Ort, verimpft werden, damit sie nicht verderben.
Idealerweise sollten diese Impfdosen an Menschen mit hohem Covid-19 Risiko (zB Immungeschwächte) verimpft werden.
Es gibt jedoch bisher keinen Mechanismus, wie diese Menschen kurzfristig erreicht werden können, sodass Sie dort hinkommen können.
Daher werden die Impfdosen dann an Menschen verimpft, die gerade vor Ort sind, aber kein erhöhtes Impfrisiko aufweisen.

Als Lösung wird eine Website (und evtl App) vorgeschlagen, wo sich Impfwillige anmelden können, die daran interessiert sind, bei diesen übriggebliebenen Impfdosen dranzukommen. Und einen Möglichkeit, über die diese Menschen informiert und kurzfristige Termine vergeben werden. Der Einfachheit halber kann das durch Telefonanrufe durch das Impfteam erfolgen.

Vergabekriterien, Auflösung von Zielkonflikten

Die Vergabe der Impfdosen soll, wenn möglich, zwei Kriterien erfüllen: Es soll keine Impfdosis überbleiben und es sollen Menschen mit höherem Covid-19 Risiko bevorzugt drankommen. Bzgl dieser beiden Kriterien gibt es grundsätzlich einen Zielkonflikt, zB, was passiert, wenn jemand mit höherem Risiko nicht erreichbar ist? Wie lange wartet man?

Dieser Zielkonflikt soll so aufgelöst werden, dass Menschen mit höherem Risiko zuerst informiert werden. Die Vergabe der Impfdosen erfolgt aber nach Reihenfolge der Terminbestätigung. D.h., wenn jemand mit dem höchsten Risiko sofort reagiert und einen verbindlichen Termin bestätigt, dann kommt er/sie dran. Wenn jemand mit dem höchsten Risiko die Information übersieht bzw den Anruf verpasst oder verspätet reagiert, haben andere, die später informiert werden, auch eine Chance. Dadurch wird sichergestellt, dass kein Impfstoff verlorengeht.

Wenn die Impfdosen über das System nicht vergeben werden konnten, dann können und sollten sie natürlich an vor Ort anwesende Personen verimpft werden. Das kann dann auch guten Gewissens geschehen, weil ja die Möglichkeit ausgeschöpft wurde, Menschen mit hohem Risiko den Vortritt zu lassen.

Schneller Vergabeprozess, der für mobile Impfteams geeignet ist

Dieser Vergabeprozess muss relativ schnell vor sich gehen, weil es sich in der Regel um mobile Impfteams handelt, die nicht allzulange vor Ort sind.
D.h. innerhalb eines Zeitraums von 10min bis 30min sollten alle relevanten Impfwilligen informiert sein, und innerhalb von 30min bis 1h sollten alle Termine vergeben worden sein. Termine werden kurzfristig sein, d.h. am selben Tag und in der Regel auch innerhalb des Tages sehr kurzfristig.

Eine einfache Methode, Impfwillige zu informieren, wären Telefonanrufe durch das Impfteam, wo dann auch gleich die Terminvereinbarung vorgenommen werden kann.
Dabei können dann auch weitere Dinge geklärt werden, wie zB Hygienevorschriften vor Ort etc.

Konzept

Anmeldung von Impfwilligen

Impfwillige können auf der Website/App einen Account einrichten. Das sollte niederschwellig und einfach möglich sein.
Daher sollte dafür auch alternativ die Anmeldung mit Accounts von großen Websites wie Facebook, Twitter, Google möglich sein, die ein Authentifizierungsservice anbieten.

Dann können folgende Daten ausgefüllt werden, die nötig für das Funktionieren des Systems sind:

  • Name
  • Zumindest ungefähre Angabe zum Wohnort bzw Aufenthaltsort. Das ist nötig, weil es ja nur sinnvoll ist, wenn es in der Nähe ein solches Impfteam mit übriggebliebenen Dosen gibt.
  • Telefonnummer(n)
  • Ob man mit der ersten Dosis schon geimpft wurde.
  • Optional: Tageszeiten und Tage, wo man bereit ist bzw verhindert ist
  • Angabe, ob das Impfteam die Telefonnummer einsehen darf und anrufen darf
  • Angabe, wie weit man anreisen kann. Evtl auch ob mit Öffi oder mit Auto. Das ist auch nötig, damit das System feststellen kann, wer informiert werden soll.
    Diese Angabe kann zB eine Liste von Orten bzw Postleizahlen sein, wo man hinkommen kann. Das ist evtl praxisnäher als ein km-Radius.
  • Angaben zum Covid-19 Risiko:

    Welche Risikofaktoren liegen vor?
    D.h. zB Alter, relevante Erkrankungen (zB angeborene Immunschwäche), bei Übergewicht: Körpergröße und Gewicht, …

    Aber auch, welches Ansteckungsrisiko liegt vor, zB berufliche Kontakte, Familiäre Kontakte (selber Haushalt, anderer Haushalt), …

    Daraus berechnet das System eine Bewertung des Gesamtrisikos und damit die Priorisierung.

    Grundsätzlich sowenig Daten wie möglich abfragen. Nur was für die Risikobewertung relevant ist.

Alternativ: Bestehende Daten über Risikogruppen bei Krankenversicherungen nutzen

Eventuell sind diese Daten bereits bei Krankenversicherungen vorhanden. Siehe diesen Tweet.
D.h. dann könnten die Krankenversicherugen gemeinsam ein entsprechendes System betreiben oder das nicht als Computerssystem sondern als Hotline umsetzen, was vermutlich schneller umsetzbar ist, als Software zu entwickeln.
Natürlich bzgl Datenschutz sauber aufgesetzt. Das setzt evtl die Zustimmung der Impfwilligen voraus, die ja eingeholt werden kann.

Die Umsetzung könnte vom Dachverband der Sozialversicherungsträger erfolgen bzw koordiniert werden, dann dort sind alle Krankenversicherungen vertreten.

Anmeldung von Impfteams

Die Anmeldung eines Impfteams kann durch ein Mitglied des Impfteams oder durch eine(n) MitarbeiterIn der Einrichtung erfolgen, wo geimpft wird.

Für einen Impfeinsatz sollen folgende Daten erfasst werden:

  • Ort (genaue Adresse)
  • Telefonnummer
  • Datum, an dem geimpft werden kann (meistens wird das dann der aktuelle Tag sein)
  • Anzahl der überschüssigen Impfdosen. (kann später angepasst werden, falls nötig)
  • Zeitraum, während dem geimpft werden kann.
  • evtl auch: Wieviele Impfungen gleichzeitig?, Wieviel Zeit soll pro Impfung eingeplant werden?

Ablauf

Sobald bei einem Impfeinsatz überschüssige Dosen im System erfasst wurden, wird dem Impfteam eine nach Covid-19 Risiko sortierte Liste von Impfwilligen, die sich in der Nähe befinden und daher auch kommen könnten, mit Name und Telefonnummer angezeigt.

In dieser Reihenfolge zwecks Terminvereinbarung versucht werden diese anzurufen, solange bis Termine für alle Impfdosen vergeben sind.

Wenn ein Termin dann entgegen der Vereinbarung nicht wahrgenommen wird, und das auch telefonisch nicht geklärt werden kann, dann kann das im System erfasst werden und es wird ein(e) andere(r) Impfwillige(r) angezeigt, der/die ersatzweise zur Terminvereinbarung angerufen werden kann.

Schutz vor Missbrauch und Betrug

Das angegebene Risiko von Impfwilligen kann durch das Impfteam vor Ort im Rahmen des ärztlichen Vorgesprächs geprüft werden bzw vielleicht auch schon während des Telefongesprächs zur Terminvereinbarung.
Die eingegebenen Risikofaktoren und Berechnung des Risikos kann der/die Impfwillige auch ausgedruckt mitnehmen oder am eigenen Handy anzeigen, o.ä., um Missverständnisse zu vermeiden.

Anmeldungen durch Leute, die gar nicht impfwillig sind bzw auch unter Angabe falscher/erfundener Identität: Kann bei einem niederschwelligen Angebot technisch nicht unterbunden werden. Ein guter Teil davon kann vermutlich im Rahmen der telefonische Terminvereinbarung erkannt werden.
Aber auch: Hinweis auf eventuelle Strafbarkeit falscher Angaben.

Anmeldungen als Impfteam von Leuten die gar kein Impfteam vertreten bzw auch unter Angabe falscher/erfundener Identität:
Anmeldung mit Bürgerkarte/Handysignatur sollte dieses Risiko reduzieren. Zumal dann im Missbrauchsfall auch die Identität der Leute feststeht, die solche Anmeldungen vornehmen. Eventuell auch Überprüfung durch eine staatliche Stelle, die die Möglichkeiten hat, dies zu prüfen zb weil sie weiss, welche Impfteams es gibt.
Eventuell kann eine solche Stelle bereits im Vorfeld die Berechtigten freischalten.
Das müsste alles sehr rasch gehen, damit keine Zeit verloren geht.

Frage: Ist das Erfordernis Bügerkarte/Handysignatur für Impfteams realistisch?
Oder muss auch die Anmeldung von Impfteams niederschwelliger möglich sein?
Wie kann dann Missbrauch vermieden werden?

Datenschutz

Da hier sensible personenbezogene Daten wie zB Erkrankungen erfasst und verwaltet werden ist Datenschutz sehr wichtig.

Das Impfteam sieht eine Liste derjenigen Impfwilligen, die zwecks Termin angerufen werden möchten.
Diese Liste beinhaltet nur den Namen und/oder eine Anmeldenummer und das errechnete Gesamtrisiko bzgl Covid-19.
Das Impfteam hat über das System keinen Zugriff auf die Liste der Risikofaktoren bzgl Covid-19.
Risikfaktoren für Covid-19 und Kontraindikationen bzgl der Impfung sind dann vor Ort direkt im Rahmen des ärztlichen Vorgesprächs zu klären.

Das Impfteam kann sich auch eine Liste der vereinbarten Termine anzeigen lassen.

Sobald die Impfung erfolgt ist, soll das im System erfasst werden, durch das Impfteam oder die geimpfte Person.
Danach werden alle Daten des/der Impfwilligen als gesperrt markiert und sind nicht mehr von außen zugreifbar.
Innerhalb eines definierten Zeitraums danach werden alle Daten des/der Impfwilligen dann auch gelöscht.

Umsetzung

Information über Impftermine durch Telefonanruf durch das Impfteam oder über Web-Pushnotification oder App.
Alternativ, bei entsprechend Budget, auch automatische SMS. (Evtl oder Telefonanruf durch Callcenter.)

Zuerst wird nur die telefonische Terminvereinbarung durch das Impftteam unterstützt.
Das ist eventuell ohnehin ausreichend, sodass die anderen Methoden gar nicht implementiert werden müssen.

Technische Umsetzung

  • Variante 1: die Bundesländer könnten eine entsprechende Funktionalität in ihre Systeme zur offiziellen Anmeldung der Impfung einbauen, wenn das dort rasch möglich ist. (d.h. bis max 10. Februar 2021 im Echtbetrieb, besser deutlich früher)

    Das hätte folgende Vorteile:

    • dass die betreffenden Daten dort ohnehin erfasst werden müssen,
    • dass man sich nicht in zwei Systemen anmelden muss,
    • und dass nach einer solchen vorzeitigen Impfung aufgrund übriggebliebener Dosen gleich automatisch der offizielle Impftermin storniert werden kann.

    In Wien ist das anscheinend schon umgesetzt, siehe diesen Tweet.

  • Variante 2: Umsetzung als eigenes System.
    Das hätte eventuell den Vorteil, dass es schneller umsetzbar ist als eine Erweiterung der Anmeldesysteme der Länder.

    Zuerst wird es als Website realisiert, das dies schneller umsetzbar ist. (Später evtl auch als Handy-App. Aber das ist evtl gar nicht nötig.)

    Authentifizierung über Bürgerkarte/Handysignatur erfolgt technisch mittels MOA-ID.

    Serverseitige Technik: zB Server mit Tomcat, Persistenz mit Cassandra.
    Damit ist Redundanz und Skalierbarkeit gegeben.

Ein Parallelbetrieb von mehreren Systemen mit dieser Funktionalität soll vermieden werden, weil es dann schwierig wird, die Priorisierung zu gewährleisten.

Proposal for Anti-Trust Measures for Social Media Companies that allow Market Forces to operate again (thus prevent abuse of power) – Split each of them up like AT&T in the Past

These measures are intended to balance the network effect, and its concentration of power and its potential for abuse of power.

Basically take the AT&T antitrust measures that were applied quite some time ago in the USA, i.e., splitup + mandatory interconnection.

Applicable to all social media companies, such as Twitter, Facebook etc.

Let’s take Twitter for example:

  • split the software into a separate company.
    The software has to be provided to any interested customer for the same conditions.
    The conditions shall be in a way that startups can also afford it. E,g, revenue share model,
    and the conditions shall also provide the software company with sufficient funds to pay for high quality software development.
  • split the operation of Twitter into several separate companies that have to interconnect so that the platform keeps beeing integrated and does not fall apart into separate networks.
    Each of these companies operates its own servers.
    There needs to be a defined interface for interconnection.
  • As long as the interface is fulfilled, Twitter operators (“providers”) can choose software written by another vendor.
    Providers must not write their own software, they need to use software provided by another vendor.
  • Users are free to choose the provider they want to be customers at.
    Users can switch to another provider at any time.
  • For The initial split up, users are split up randomly, and so that each providers gets an approximately equal number of users.
  • Initially, 10 providers are created.
  • If a provider gets more than 25% market share, it is split in half with users randomly distributed among the two halves.
    • Advertising customers:

  • Advertising revenue is allocated to the provider which hosts the user that takes the action that leads to revenue, e.g. a click or impression.
  • Avertising is managed by ad-broker companies that run their own server infrastructure.
  • Each ad-broker company has to work with every provider.
  • Revenue is split between ad-brokers and providers. Maybe a fixed percentage?
  • Avertising customers are free to choose their ad broker.

Filtering of content etc

  • Either: Each provider can filter content according to its own rules. This applies both to content posted by its users as well as content received from users of other providers.
    The filtering must not be done based on the provider of that user, but solely based on the content of the message.
  • Or: separate filtering agent companies that get a revenue share from the providers.:
    • Each user can choose which filtering agent they want to manage what they can see.
    • A filtering agent needs to make sure that at least those tweets are filtered that are required by law to be filtered.
    • Each provider has to work together with each filtering agent and vice versa.

These anti-trust measures shall be applied worldwide to all companies that have gained a certain amount of market dominance through network effect.

E.g. social network companies like Twitter, Facebook, Youtube

For other companies with strong network effect, other strategies would need to be developed.
This applies to companies like Ebay, Amazon, Google Search engine, …

Why developers and meetings don’t go well together

Reason 1

Different people have different preferred modes of communication.
If they operate in their preferred mode, they are efficient and lose very little energy.
If they operate in a mode that’s not preferred, they are inefficient and they lose energy.

One of the dimensions of that is “recorded” versus “live” communication.
Software development is an extreme form of recorded communication.
Therefore, good software developers are usually not suited for meetings.
They’ll lose a lot of energy in meetings and it distracts them big time, even way before and after the meeting.

Also, recorded communicators need time to think before they say something.
So, developers often remain silent in meetings. (Which creates problems with energy feeding, see further below)

(Casual conversation at lunch or so is a different thing…)

Or software developers are actually live communicators, so they
have a very hard time to switch back to software development after a meeting
because the meeting is much more in their groove than software development.

Reason 2

Some developers are high empaths.
This may be a surprise, but it makes sense.

Here’s why:
High empaths pick up subtle energies and feelings of other people.
This creates a lot of information which can be quite overwhelming and stressful (also depending on what is received).
Therefore some empaths tend to chose work where they don’t have to deal with people all the time.
Software development fulfills that to some extent.

Meetings are often especially stressful for empaths because meetings tend

  • to get emotional
  • or feelings are covered (which is even more stressful energy than open communication)
  • or in extreme cases there is some form of manipulation going on
  • often there is energy feeding going on. Energy usually flows from the listener to the talker.

But even meetings in a positive, relaxed atmosphere can cause distraction later on.
After all, any form of emotional stuff (even positive) can distract from software development.

Reason 3

It happens quite often that managers require from developers in a meeting to
spontaneously give them answers that require extensive research (such as cost estimations for new requirements),
and insist on a spontaneous answer. (Which can only be given by lying, i.e., telling a random number)
This adds to the stress level.

Conclusion

If you want to destroy the productivity and motivation of your software developers, do as many meetings with them as possible.

The worst for productivity are daily meetings in the middle of the morning.
This is the worst because the morning is usually the most productive time,
and software development requires highly focused attention for long time-spans without interruption and distraction.

Personal note

Personally, I like the human connection in meetings (if there’s a good atmosphere).
But I don’t like the energy feeding and that I don’t have time and solitude to think or to listen to my intuition or to my inner wisdom before I say something.

Rules and Masters

The following applies to many disciplines:

Rules are for apprentices so that they don’t stumble that hard.

A master doesn’t need rules.
A master will sometimes break the rules, and it leads to good results.

In fact, masters (or their disciples) write the rules.
But masters are aware that their rules are just a crude approximation of their wisdom.
(Disciples are not necessarily aware of that.)

These words came to me during my morning meditation.

The Inner Schizophrenia of Small Business Owners

One of the challenges of us small entrepreneurs is that we are our own investor, our own entrepreneur, our own manager and our own employee at the same time. And those four roles often tell us quite different things to do. And then there is our human side, which might also tell us different things to do. 🙂

Here’s a fictional example:

Inner Employee to Inner Manager:
“I need to go home now. My family needs me and it would be bad for my health to work late hours again.”
Inner Manager to Inner Employee:
“You know that we have a deadline today that’s of strategic importance for the company.”
Inner Employee to Inner Manager:
“Ok Ok, got it, I stay longer and finish it.
But this is an exception and the last time I do that.”
Inner Manager to Inner Employee:
“OK, thank you.” (to himself: “He’ll do that again and again. Ignore the whining.”)
Inner Investor to All:
“Hey guys, your business is a dog business. This will never get anywhere. That’s why you have to work so much. It’s time to exit and do something that makes real money.”
Inner Human to Inner Investor:
“My customers depend on me and count on me. They are my friends. I cannot let them alone.”
Inner CEO to Inner Investor:
“You have no idea about the detail work that’s necessary to get a new business off ground. If we close this “dog”-business we’ll likely be without any business. Investor, you don’t have enough money for us. We cannot start another business on a shoe-string capital like that.”
Inner Manager and and Inner Employee to the Investor:
“The CEO is right. It’s too much work to start another business. We don’t have enough capital for that. It’s even more work than the CEO is aware of.”
Inner Investor to All:
“There must be a way. What about cutting salary in half until this gets momentum?”
All others to the Investor:
“We are already working for half salary for 3 months now. We can’t go below that. Think about cost of living.”
Inner Wise Old Man:
“Let’s go to bed guys. Tomorrow morning we’ll meditate and think before any of these electronic devices, email and social media create fog in our brain. There must be solution to all of this.”

Next day in the morning

Inner Wise Old Man:
“Good morning guys. Listen to the Inner Human. He’s the most grounded of you guys. In our morning thinking-time we’ll find a way to make our already good business great for us and for our customers.

There is a star-potential in most so-called “dogs”. And BTW, most of our businesses are question-marks with star-potential. No idea why the investor is so pessimistic and calls them “dogs”. Look at the niches that we are in, instead of looking just at the broader market. Our niches are growing between 12% and 22% per year.

Also, there is much more to business than just the investor perspective. What about the higher mission of a business? What about the spiritual aspects of running a business? What about creating something that matters and improves people’s lives?

And why stop something existing when you want to start something new? 2017 is about combining things which traditionally looked like being mutually exclusive. So we keep the existing stuff and start something new on the side. Once this makes money, we can add employees to the business to handle the additional work.

Please note that we already run multiple businesses. Time to educate the Inner Investor of everything that’s going on here, in his language. He might have interesting insights for us, then.”

You see how many complex thoughts and conflict are already going on in the head of a small entrepreneur. And that dialog illustrates just the tip of the iceberg.

That’s why we cannot afford to watch the news or surf on Facebook or watch TV. Or engage in small-talk for hours. Our brain cannot afford to process rubbish like that.

That’s why we need our Digital Insanity Index to be as low as possible. That’s why programs like “30 day reboot” are so important for us. Nobody else understands that. And that’s fine.

Do you have a Real Life and Time for Thinking? (Or do you live in the Matrix/Internet all day?)

Now, there is an index to measure this.

It is called the Digital Insanity Index.
Created by Perry Marshall who is a famous marketing and business consultant.

One of his recent creations is the “30 day reboot” program which helps you to get you in control of your life again.

I have taken the Digital Insanity Index and my score is 329/1000 which means “well-managed”. This is after doing Perry’s “30 day reboot” program.

I can definitely recommend 30 day reboot. It has life-changing potential.

The next round of 30 day reboot starts on February 1st.

Kolbe Test as Burnout Prevention Tool

The Kolbe test is primarily used as a hiring and team-building tool.
It measures the mode of operation of a person, which is the instinctive and natural way to do work (such as getting new ideas versus implementing existing ideas).

In team-building it is important to have people with different modes of operation in a team. This ensures that the team members complement each other, so that the team is optimally effective.

In hiring it is used to determine the roles which a person is best suited to.

But there is an aspect of Kolbe that’s equally as important:
One of the often overlooked aspects of the Kolbe mode-of-operation is that it costs a person a lot of energy to work outside his/her natural work instincts.
Often people are not aware of their natural instincts. So they just assume that it is normal that work exhausts them. After all that’s conventional wisdom about work in our society.

Especially young people have so much life-energy that they can work against their natural instincts for years in a row, without noticing it. And they even may produce great results doing so.

But when a person works against their natural mode of operation for too long, he/she drains him/herself of energy. This can lead to burnout or other severe health problems.

Of course burnout can have many causes, and most of the time multiple causes are at work simultaneously. Usually, working conditions, and mental health issues of that person are the first reasons that are named. Prevention usually focuses on working conditions. This is fine, and necessary, but it is only a part of the picture.

If people are unconsciously working against their natural instincts for a prolonged time, then even the best working conditions cannot prevent a serious drain of energy.

Therefore I suggest to measure the natural mode of operation of all employees, and let them work in their mode of operation most of the time. Even one hour per day in the opposite of the natural mode of operation can cause a severe energy drain. So, you need to let them work 95% or more of their time in their natural mode of operation.

If an employee already has a burnout, or is close to it, then doing a Kolbe test can reveal an important cause. Once you know the cause, it is usually obvious what has to change.

BTW, this does not only apply to employees. Entrepreneurs also should be aware of their natural mode of operation and make sure that they run their company such that they only work in their natural mode of operation. They can delegate the rest, or choose a business that only needs their natural mode of operation. This makes them more happy and energetic, and the grumpy boss syndrome will melt away fast. Which creates a better climate in the whole company.

High Level Software Project Consoluting Service

From now on, I offer a high level Software project consulting service.

This means that I take a role outside of the in-the-trenches work of your project.
My contribution is to provide guidance and supervision, mostly at the meta level.
Being outside of the in-the-trenches work enables me to keep an overview and really see the whole thing.

E.g, I can help you with the following things:

  • Which people/experience/skills you need on your team
  • Helping you to become aware of the risks you are really taking when starting a software project. (and therefore hopefully you will assess whether you are really willing and capable to take that risk)
  • Helping you to find out whether a software project really solves the problem you are trying to solve with it.
  • Helping you to find out what you need to do before starting a software project even makes sense.
  • Helping you to explore options when a software project is off-track.
  • When involved on a regular basis: Help you to recognize the state and health of your software project.

In many cases my role will be to ask provocative questions that make you think about things you might not have been aware of before.

I am very confident that I can provide a valuable service, because:

  • I have 30+ years of experience in software development.
  • Experience with leading software projects. Both in my company and outside. With up to 10 people on the team.
  • Being directly involved in requirements engineering, and corrected the course of that when needed.
  • Extensive psychological knowledge and experience from 17+ years of psychotherapy and other activities.
  • Highly trained intuition when it comes to software projects. Including the human aspects of it.

My hourly rate for this service is US$ 200. (I may rise that fee later. So engage me while I am still at this level.)

We can do the consulting via Skype or on-site.
For on-site consulting you’ll also pay for travel cost and travel time.

All consulting has to be paid in advance.

More details provided on request. Just ask me.

New focus in my Business: Own products, High-level consulting, Physical Inventions

I have been preparing my business for a transition for some time now.

In short, I’ll focus and strengthen those areas of my business that work well and that are compatible with my mission and with my soul.
And I’ll phase out or stop the rest.

In details this means that I’ll focus more on the following:

  • I’ll focus more on my DemoRecorder-24×7 product. Which is a screen recorder for mission critical systems. This product is a long term committment. It is on the market since 20 years now. And I am determined to provide long term stability and maintenance for my clients.
  • I’ll create a high-level consulting service. Part of my mission is to help people to get answers to seemingly hard problems.
  • I’ll work on physical inventions. I already have written down many inventions. Now is the time to bring them to light and reap the harvest
  • I have another software product / business in the pipeline. But I keep this secret until the time is right to publicly announce this

This also means that I’ll reduce or stop the following activity:

  • I’ll stop the consumer version of DemoRecorder. It doesn’t make sense anymore to offer that. There are free software alternatives. And the market is so small that it does not make any economical sense to try to compete with these free software alternatives on a feature level.
  • I’ll stop writing software that I don’t own, i.e., I stop offering a software development service writing software for others. The writing is on the wall since about August this year that I should stop offering this service, even though I am very good at it.

    It doesn’t make sense economically anymore given all the other higher-level things going on in my business.

    And it also doesn’t make sense personally anymore. I am a creative person with a never ending stream of high quality ideas. It doesn’t make sense to implement other people’s ideas while I cannot keep up with getting my own ideas implemented. And my soul is sending me very intense signals that I should stop implementing other people’s ideas.

    Of course I’ll finish existing, active projects writing software for others. Emphasis on “active”.
    (I might even take small projects from time to time from customers that have treated me with respect, are calm and trustworthy and do not exert time pressure.)

    For customers who want to reactivate projects that they have suspended or stopped prematurely: I can offer my high-level consulting service to get you going with other developers, if needed.

Just returned from a trip to the US

I have just returned from a great business trip to the US.

In Chicago I have done several things to get a good and spiritually founded direction for my business.

I have done the following in Chicago:

  • a Sozo session with Margaret Nagib, which was an amazing experience.
  • have attended Perry Marshall’s “Memos from the head-office” seminar which was a great great great experience. It finally helped me to know what my mission is.
  • and more great things… (which I may or may not write about)

Chicagoland is a great place on earth.
It feels like what they call a “thin place”. Where you are more connected with God than in most other places.

People show that they love each other in all everyday transactions.
Great place, great people.

Then I went to another place in the US and visited a customer.
This is confidential, so I won’t write any more details about this here.

I’ll post more of the consequences of this trip.